Betriebswirtschaftliches Leitbild

Wir verstehen uns als ein verlässlicher Ansprechpartner für unsere Pflegekunden. Dieses verpflichtet uns gleichzeitig zu einer nachhaltigen existenziellen Sicherung unserer Sozialstation "Pflege-Dienst Turmalin". Vor diesem Hintergrund erbringen wir unsere Leistungen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. In diesem Zusammenhang spielt die Vergütung unserer Dienstleistungen eine wichtige Rolle. Hierbei sind die Rahmenbedingungen, die sich aus den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben ergeben bestimmend. Unsere Leistungen werden von Krankenkassen, Pflegekassen, Sozialämtern und mit Privatrechnungen vergütet. Die Rahmenverträge mit den Pflege-Krankenkassen werden für uns von dem paritätischen Wohlfahrtsverband geschlossen. Frau Carmen Faber ist hier unsere Ansprechpartnerin. Sie begleitet schon 30 Jahre lang Pflegedienste/Sozialstationen in ihrer Funktion als Fachberaterin des Landesverband des paritätischen Wohlfahrtsverband NRW. In dieser Position führt sie die Verhandlungen für die ambulanten/stationären Institutionen, welche sich in den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW zusammen geschlossen haben und den Krankenkasse, bzw. deren Verbände.

Bei der Leistungserbringung achten wir darauf, dass die Leistungen wirksam und wirtschaftlich erbracht und nur im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden (§ 2 Abs. 4 SGB V), jedoch die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Dass sie das Maß des Notwendigen nicht überschreiten, die Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, nicht zu Lasten z.B. der Krankenkasse beantragt und erbracht werden (§ 12 Abs. 1 SGB V). Die verordneten Leistungen die erbracht werden sind Interesse der Wirtschaftlichkeit auch bei unterschiedlichen Kostenträgern (Krankenkasse / Pflegekasse).

Ein bestehendes Netzwerk zwischen den Mitarbeitern der Sozialstation und den Mitgliedern des Trägervereins:
"Verein zur Förderung des Umgangs und Verständnis von Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen, Angehörigen, Bekannten und Freunden, sowie Pflegefachkräften e.V." (Büro des Vereins befindet sich in den Räumlichkeiten der Sozialstation) sorgt dafür, dass immer Kontakt zu möglichen Pflegekunden existiert. Die Pflegekunden werden in dem Zusammenhang nicht nur pflegerisch, sondern auch hauswirtschaftlich und psycho-sozial betreut.

Wir haben Kontakt zu Selbstständigen und Ehrenamtlichen, die Dienstleistungen für Ältere, Kranke und Allein lebenden  Menschen anbieten, zum Teil sind sie Gründungsmitglieder des Trägervereins.

Die Geschäftsführer verfügen über einen gewissen Bekanntheitsgrad in ihren Stadtteilen in denen sie wohnen und weil sie auch schon für andere Pflegedienste gearbeitet haben. Durch die persönliche Identifikation in Zusammenhang mit unserer Sozialstation sind wir stets informiert, wenn jemand die Dienste der Sozialstation und/oder des Vereins benötigt.

Mitarbeiter anderer Pflegedienste bekommen Zeitvorgaben von der Pflegedienstleitung, die es so gut wie gar nicht zulassen, dass ein Angestellter auch mal etwas länger bei dem Pflegekunden verweilen kann. Der persönliche Bezug zum Kunden leidet darunter und man bekommt zu hören: "Das Pflegepersonal hat gar keine Zeit für mich und hört gar nicht zu". Das ist auch schwierig, wenn das Pflegepersonal nur daran denkt, wie es die vorgegebenen Zeiten halten kann, ohne das ihm die "verschwendete" Zeit vom Lohn abgezogen wird. Diesem wollen wir vorbeugen, indem wir keine Zeitvorgaben machen, sondern es soll Zeit bleiben auch z.B. mal "fünf Minuten" dem Pflegekunden zuzuhören, um ihn in seiner Ganzheitlichkeit zu erfassen.